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Herzlich Willkommen zum Hatha- Yoga

Hatha - Yoga ist ein auf den Körper ausgerichteter Übungsweg, der auf der innersten Verbindung von Körper, Seele und Geist basiert. Das Sanskritwort Ha bedeutet Sonne, Das Sanskritwort Tha Mond. Hatha Yoga ist also die Harmonisierung der beiden Grundenergien in unserem System, der aktivierenden, wärmenden und aufbauenden männlichen Sonnen- und der kühlenden weiblichen Mondenergie.

Hatha – Yoga, allgemein auch Yoga genannt, umfasst verschiedene Bewegungen und Stellungen, die man Asanas nennt, Vorwärts- und Rückwärtsbeugungen, Drehungen, Umkehrstellungen, Stellungen im Stehen, Gleichgewichtsübungen, aber auch Entspannung und Atemübungen. Diese Bewegungen und Stellungen, kombiniert mit einem bewussten Einsatz des Atems, bewirken einen Abbau von Steifheit und Spannung im Körper, eine Vergrößerung von Vitalität, Stärke und Lebenskraft sowie eine Verbesserung des Gleichgewichts und der Koordination. Er dient nachweislich der Gesunderhaltung des Körpers, des Rückens, der Gelenke und stärkt die Wirbelsäule. Er bearbeitet den Atmungs- und Verdauungsapparat und hält das Nerven- und Kreislaufsystem im Gleichgewicht.

Yoga kann den Alterungsprozess aufhalten und ermöglicht es uns, bis ins wirklich hohe Alter an unserem Körper Freude zu haben.

Es gibt ca. 840 000 verschiedene Asanas.

Zu den 12 wichtigsten Asanas zählen, auch bekannt unter der "Rishikesh - Reihe":             

  1. Kopfstand               
  2. Schulterstand         
  3. Pflug                    
  4. Fisch                     
  5. Vorwärtsbeuge   
  6. Kobra                   
  7. Heuschrecke        
  8. Bogen                    
  9. Drehsitz             
  10. Pfau und Krähe      
  11. Stehende Vorwärtsbeuge
  12. Dreieck                    

(Sirshasan)
(Sarvangasana)
(Halasana)
(Matsyasana)
(Paschimothasana)
(Bhujangasana)
(Salabhasana)
(Dhanurasana)
(Ardha Matsyendrasana)
(Mayurasana)
(Pada Hastasana)
(Trikonasana)

............ zum Lesen hier klicken

............Die Rishikesh- Reihe
.......Yoga aktuell Dez/Jan 2010

Eine Yogastunde dauert 90 Minuten und besteht aus einer Anfangsentspannung, Aufwärmübungen, Atemtechniken, Asanas und der abschließenden Tiefenentspannung.

Ich lade Sie herzlich ein, die wohltuenden Wirkungen des Yoga kennen zu lernen.

Was ist Yoga?

Das Wort „Yoga“ bedeutet Einheit, Harmonie.

Yoga ist ein sehr altes bewährtes Übungssystem, dass sich in Indien in tausenden von Jahren entwickelt hat. Bei uns im Westen ist es seit 100 Jahren bekannt und hat beweisen können, dass es gerade für den westlichen Menschen besonders wertvoll ist.

Ein bewährtes System zu benutzen, hat einen entscheidenden Vorteil: Der Übende kann sich darauf verlassen, wie die Übungen wirken, welche Vorsichtsmaßregeln zu ergreifen sind und was er beachten soll. Abgestimmt darauf, was er erreichen möchte, kann ein erfahrener Yogalehrer ihm genau die richtigen Übungen empfehlen.

Mit Yoga können wir Gesundheit auf allen Ebenen erlangen. Durch das Üben von Yogastellungen werden körperliche Spannungen gelöst. Außerdem wird der Körper gestärkt und flexibel. Auch Schmerzen können positiv beeinflusst werden. Durch aktive Entspannung, Atemtechniken und Meditation werden unsere Geisteszustände wie Angst, Wut, Frustration und Enttäuschung harmonisiert und führen uns so zu einem glücklicheren Leben. Auch Stress und Anspannung, die die Kräfte des Einzelnen weit überfordern können und für den heutigen Menschen größer sind als zu irgend einer anderen Zeit in der Geschichte der Menschheit, lassen sich reduzieren.

Yoga  kennt kein Alter !

Yoga ist für alle und für jedes Alter. Man kann zu jedem Zeitpunkt seines Lebens beginnen, auch wenn man ein absoluter Anfänger ist.
Jeder kann Yoga üben, gleichgültig, wie alt er ist, welche Kondition er hat oder welcher Religion er angehört. Ob jung oder alt, krank oder gesund - allen Menschen hilft Yoga. Man benötigt weder eine besondere Ausrüstung, noch spezielle Kleidung - nur ein bisschen Platz und den Wunsch nach einem gesunden und erfüllten Leben. Was auch immer der Beweggrund sein mag, Yoga kann zum Instrument werden, um dem Menschen das zu geben, wonach er sucht. Mit der Zeit wird jeder, der regelmäßig Yoga  übt, eine Verbesserung seiner Lebensumstände verspüren. Da der Körper entspannt und gestärkt wird und der Geist zur Ruhe kommt, erhält man ein Gefühl von innerem Frieden, der unserer wahren Natur entspricht.

Yoga, die älteste Wissenschaft vom Leben, lehrt, wie man Stress kontrollieren kann, nicht nur körperlich, sondern auch auf geistig-seelischer Ebene.

Yoga fördert die Gesunderhaltung und Selbstheilungskräfte von Körper, Geist und Seele. Er stärkt die Wirbelsäule, bearbeitet den Atmungs- und Verdauungsapparat und hält das Nerven- und Kreislaufsystem im Gleichgewicht.

Der Yoga basiert auf 5 Grundprinzipien, auch die 5 Säulen des Yoga genannt:

  1. Richtige Körperübungen (Asanas)
  2. Richtige Atmung
  3. Richtige Entspannung
  4. Richtige Ernährung
  5. Positives Denken (tiefe Philosophie) und Meditation

Richtige Körperübungen –Asanas sind ein Schmiersystem für die Gelenke, Muskeln, Bänder und Sehnen. Langsam und bewusst ausgeführt, bringen die Asanas nicht nur physisches Wohlbefinden, sondern sind auch geistige Übungen in Konzentration und Meditation. Sie konzentrieren sich zuerst auf die Gesundheit der Wirbelsäule. Die Wirbelsäule enthält das zentrale Nervensystem, das telegrafische System des Körpers. Als direkte Verlängerung des Gehirns unterstützt eine gesunde Wirbelsäule die Gesundheit des ganzen Körpers, der Blutkreislauf wird intensiviert, den Nerven wird die Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff gesichert, und der Körper bewahrt seinen jugendlichen Zustand. Chinesisches Sprichwort: „Ein beweglicher Rücken garantiert ein langes Leben.“
Asanas arbeiten an der Inneren Maschinerie des ganzen Körpers, besonders an solchen Schlüsseldruckpunkten wie den chinesischen Akupunktur-Zonen. Stimulation dieser Punkte erhöht den Fluss der Nervenenergie, des Pranas (Sanskript) oder Chi (chinesisch). Die Asanas beeinflussen auch tiefere und subtilere Teile des Körpers. Durch die Bewegung der Asanas erhalten die inneren Organe eine Massage und werden so zu einem besseren Funktionieren angeregt.
Da Yoga-Übungen immer in Verbindung mit tiefer Atmung, Entspannung und Konzentration praktiziert werden, helfen die Asanas auch geistige Kontrolle zu entwickeln. Der von Natur aus unruhige und ständig durch Sinneseindrücke erregte Geist wird zurückgezogen, von den Sinnesobjekten gelöst, von Zerstreuungen befreit und langsam unter Kontrolle gebracht.

Richtige Atmung verbindet den Körper mit seiner Batterie, dem Solar Plexus, wo enorme Energiereserven gespeichert sind.
Die meisten Menschen benutzen nur einen geringen Teil ihrer Lungenkapazität zur Atmung. Sie atmen oberflächlich. Ihre Schultern fallen nach vorn, sie haben schmerzhafte Verspannungen im oberen Teil des Rückens und im Nacken. Sie leiden an Sauerstoffmangel und fühlen sich leicht müde.
Bei der normalen Atmung erhalten wir nur wenig Prana (Energie). Wenn wir konzentriert und bewusst unsere Atmung regeln, sind wir in der Lage, eine größere Pranamenge in den verschiedenen Nervenzentren und im Gehirn zu speichern. Jemand, der über ein großes Maß an Prana verfügt, strahlt Vitalität und Stärke aus, die alle spüren Können, die mit ihm Kontakt haben.
Alle Krankheiten des Körpers können an ihrer Wurzel durch das Regulieren des Prana zerstört werden; das ist das Geheimnis des Heilens.

Richtige Entspannung kühlt das System, so wie ein Kühler im Auto. Entspannung ist das Mittel der Natur, den Körper wieder mit Energie aufzuladen. Wenn Körper und Geist ständig überanstrengt werden, verlieren sie ihre Leistungsfähigkeit. Das moderne Leben, Essen, Arbeit, Fernsehen Ärger und Wut erschweren es dem Menschen, sich zu entspannen. Dabei werden alle Muskeln in ständiger Bereitschaft gehalten und verbrauchen viel Energie. So wird die meiste Körperenergie verschwendet. Sehr oft wird  die Energie, die für den nächsten Tag produziert wurde innerhalb von wenigen Minuten durch schlechte Stimmungen, Ärger, Verletzt sein oder Gereiztheit verbraucht. Während der Entspannung wird wenig Energie benötigt. Der Rest wird gespeichert und bewahrt.

Richtige Ernährung ist der Treibstoff für den Körper. Yogis essen vor allem Pflanzen, da diese ihre Nährwerte direkt von der Sonne beziehen, der Energiequelle allen Lebens. Der Yogi überlegt, welche Nahrungsmittel in welcher minimalen Menge mit dem größten Nutzen für Körper und Geist aufgenommen werden können, mit der geringsten negativen Auswirkung für die Umwelt und dem geringsten Schmerz für andere Wesen.
Die Yogische Ernährung ist eine Vegetarische, die aus reiner, einfacher, natürlicher Nahrung besteht.

Positives Denken und Meditation verhilft zur Geisteskontrolle, zu innerer Harmonie und göttlicher Erfahrung. Der Intellekt wird gereinigt. Die niedere Natur des Menschen wird durch Festigkeit und Konzentration des Geistes unter bewusste Kontrolle gebracht.
Der große Yogameister Swami Sivananda sagt: „Die einzige Basis für eine wahre und andauernde Einheit der Menschheit ist die Religion des Herzens. Die Religion des Herzens ist die Religion der Liebe."

Das Befolgen dieser 5 Punkte, die eine ganzheitliche Methode für unser gesamtes System von Körper, Geist und Seele darstellt, führt zu Stärke und Ausgeglichenheit, die dazu beitragen, dieser entscheidenden Weltepoche zu begegnen. Wenn Körper, Geist und Seele gesund sind und miteinander harmonieren, kann der höhere, instinktive Geist leicht über den trägen, niederen Geist triumphieren. Hindernisse werden zu Stufen zum Erfolg und das Leben zu einer Schule für die Entwicklung des Charakters und des Mitgefühls. Sie werden einen neuen Blickwinkel für Gesundheit und Positivität gewinnen.

Weitere Informationen und Ausführungen zu den verschiedenen Arten von Yoga und der Yogaphilosophie finden Sie unter
www.yoga-vidya.de

Yoga ist die Kunst des rechten Lebens. Der Yogi, der die Kunst des rechten Lebens gelernt hat, ist glücklich, harmonisch und friedvoll.